Verband der österreichischen Landes-Hypothekenbanken
 
  • Der im Jahr 1947 gegründete (freie) Verband der österreichischen Landes-Hypothekenbanken ist die zentrale Interessenvertretung der zehn Landes-Hypothekenbanken, der Tochterunternehmungen und der gemeinsamen Einrichtungen der Landes-Hypothekenbanken.

  • Die Hauptaufgabe des Verbandes ist die Wahrung und Förderung der gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder (gem. der aktuellen Satzung).

  • Dazu dienen insbesondere gemeinsame Beratungen und Beschlussfassungen, zur Erzielung einheitlicher Auffassung und Stellungnahme auch solche mit anderen kreditwirtschaftlichen Verbänden. Es ist die Hauptaufgabe des Fachverbandes, die Fachvertretung des Sektors im Rahmen der Wirtschaftskammer Österreichs zu übernehmen.

  • Im Rahmen der Gestaltung des Kollektivvertrages für die Angestellten der österreichischen Landes-Hypothekenbanken, ist insbesondere die Regelung der Arbeitsbedingungen der Dienstgeber der Mitgliedsbanken im gesetzlich zulässigen Ausmaß, ein wesentlicher Teil der Aufgabe des Hypo Verbandes.


    » AKTUELL: Neuer Kollektivvertrag für die Angestellten der österreichischen Landes-Hypothekenbanken ab 1.1.2011

    So einigte sich der Verband der österreichischen Landes-Hypothekenbanken mit der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA-djp) nach intensiven Verhandlungen auf ein neues und modernes Gehaltssystem, um den derzeitigen und künftigen Anforderungen der Landes-Hypothekenbanken Rechnung zu tragen. Der neue Kollektivvertrag gilt mit dem 1. Jänner 2011 für die Angestellten der österreichischen Landes-Hypothekenbanken.

    Das vorliegende Ergebnis entspricht dem gemeinsamen Bekenntnis der Sozialpartner, eine nachhaltige Strukturreform zu erarbeiten, die Engagement, Erfahrung, Qualifikation und persönliche Kompetenz stärker als im bisherigen Schema berücksichtigt.

    Das neue Gehaltssystem forciert die Entwicklungsmöglichkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und verteilt das Lebenseinkommen adäquater über den gesamten Karriereverlauf. Auch die Erwartungshaltung am Bestehenden wurde in Form eines entsprechenden Erwartungsschutzes berücksichtigt. Ebenso findet die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verstärkt Ausdruck im Kollektivvertrag.

    Das Reformergebnis trägt den vielfältigen Veränderungen der Arbeitswelt Rechnung und wurde somit an die aktuellen und künftigen Herausforderungen des Finanzwesens angepasst.



  • Laufende Tätigkeiten:

    • Vertretung der Interessen der Hypothekenbanken in Kooperation mit der Wirtschaftskammer, der Finanzmarktaufsicht und mit Verbänden mit speziellen Aufgaben, wie z.B. die STUZZA im Zahlungsverkehr

    • Zusammenarbeit und Abstimmung mit den anderen kreditwirtschaftlichen Verbänden in Österreich

    • Kooperation mit dem „Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands“, sowie mit der „European Association of Public Banks“ in Brüssel

    • Informationsweitergabe und -aufbereitung zu gesetzlichen Neuerungen im Bankwesen

    • Diskussionsplattform und interner Informationsaustausch in Expertenausschüssen

    • Kollektivvertragsverhandlungen, Wahrung der Interessen der Arbeitnehmer

    • Servicestelle für allfällige Anliegen der Mitglieder


  • AKTUELLES:



    » 127. Vollversammlung des Verbandes der österreichischen Landes-Hypothekenbanken in Bregenz

    Am 10. Juni 2011 fand die diesjährige Vollversammlung des Verbandes der österreichischen Landes-Hypothekenbanken in Vorarlberg statt. Zum Festabend lud das Vorstandsteam der gastgebenden Hypo Vorarlberg in das Seefoyer des Bregenzer Festspielhauses. Bei dieser Gelegenheit wurde dem Präsidenten des Verbandes, Vorstandsdirektor Dkfm. Dr. Jodok SIMMA, das Goldene Ehrenzeichen der österreichischen Landes-Hypothekenbanken für die langjährigen und besonderen Verdienste im Hypo-Sektor überreicht.



    (v.l.n.r.: Vizepräsident Generaldirektor Dr. Peter HAROLD, Vizepräsident Generaldirektor Dr. Andreas MITTERLEHNER, Präsident Vorstandsdirektor Dkfm. Dr. Jodok SIMMA, Landeshauptmann Dr. Herbert SAUSGRUBER

    Foto: Arno MEUSBURGER)




» Recommender-Award 2012:

    Im Mai 2012 wurden zum sechsten Mal jene österreichischen Kreditinstitute vom Finanz-Marketing Verband Österreich (FMVÖ) mit dem „Recommender“ ausgezeichnet, die besonders oft weiterempfohlen werden. In der Kategorie „Überregionale Banken“ hat die Hypo-Bankengruppe ex aequo den ersten Platz belegt und die Bestnote „Exzellente Kundenorientierung“ erzielt. Erstmals wurden 7.000 zufällig ausgewählte Kunden von 53 Kreditinstituten zu ihrer Weiterempfehlungsbereitschaft befragt.

    Insgesamt haben die Kunden ihre Banken wieder häufiger empfohlen, was für eine steigende Kundenzufriedenheit und –bindung spricht. Somit setzt sich der Trend seit 2010 fort, die Erschütterungen der Finanzkrise scheinen überwunden zu sein. Besonders die Banken konnten gegenüber dem Vorjahr ihre Weiterempfehlungsrate beachtlich steigern. Dkfm. Josef Redl, Vize-Präsident des FMVÖ, unterstreicht: „Während sich die Skepsis am Finanzsystem an sich auch angesichts der jüngsten europäischen Entwicklungen vermutlich kaum verändert hat, scheint das Vertrauen in die Hausbank erfreulicherweise zurückgekehrt zu sein.“

    Basis für den „Recommender“ ist der „Net Promoter Score“ (NPS), den das Marktforschungsinstitut Telemark Marketing in der dazu bislang umfangreichsten Kundenbefragung ermittelt hat. Der NPS misst die Bereitschaft von Kunden, ihre Bank an Freunde und Bekannte weiterzuempfehlen. Die Maßzahl wurde in den USA entwickelt und wird heute von führenden Unternehmen weltweit angewendet. Auch wurde ein empirischer Zusammenhang zwischen Weiterempfehlungsbereitschaft und Unternehmenswachstum nachgewiesen, da Unternehmen durch Weiterempfehlungen leichter neue Kunden gewinnen



» Studie „Bedeutung der Banken für die österreichische Volkswirtschaft“ von Frau MMag. Agnes Streissler

    • Im Auftrag der Wirtschaftskammer Österreich – Bundessparte Bank und Versicherung – wurde das Thema „Beiträge der österreichischen Banken zur österreichischen Volkswirtschaft“ im Hinblick auf grundsätzliche Strukturfragen untersucht. Die österreichischen Banken haben einen wesentlichen Anteil an den wirtschaftlichen Wachstumserfolgen der vergangenen Jahre in Österreich. Die Studie erörtert die Entwicklungen und Zusammenhänge in der internationalen Finanzwelt und im österreichischen Bankensystem und versucht ein objektives Bild über die Notwendigkeit ausgewogener Regulierungsmaßnahmen und effizienter Aufsicht zu zeichnen.

      Die Kurzfassung der Studie finden Sie hier:

      Österreichs Banken im Überblick